22. 09. 15

+ Stockholm: Schweden steht vor politischem Rechtsruck
+ Karlsruhe: Arztbesuch trotz Abschiebung im Fokus
+ Erfurt: Ramelow will Infektionsschutzgesetz nicht zustimmen
+ Weitere Meldungen des Tages

Stockholm - mikeXmedia -
Schweden steht nach dem Wahlkrimi zum Parlament vor einem politischen Rechtsruck. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Andersson räumte den knappen Wahlsieg des konservativen-rechten Lagers ein. Heute möchte sie um Entlassung aus ihrem Amt bitten. Der konservative Spitzenkandidat Kristersson kann nun ausloten, ob es eine mögliche Regierungsgrundlage gibt. Der Unterschied zwischen den beiden Spitzenkandidaten liegt bei nur 3 Mandaten. Für eine Mehrheit sind 175 Stimmen erforderlich. Kristersson kommt auf 176 Mandate.

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Karlsruhe - mikeXmedia -
Eine Initiative will mithilfe des Bundesverfassungsgerichts Menschen trotz einer drohenden Abschiebung Arztbesuche auch ohne Papiere ermöglichen. Die Verpflichtung staatlicher Stellen, solche Menschen zu melden sei verfassungswidrig, so die Initiative. Dadurch werden Kranke davon abgehalten, sich behandeln zu lassen. Konkret geht es um einen herzkranken Mann aus dem Kosovo.

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Erfurt - mikeXmedia -
Der Ministerpräsident von Thüringen, Ramelow, wird dem Infektionsschutzgesetz des Bundes nicht zustimmen. Dabei geht es um die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitsbereich, an der Gesundheitsminister Lauterbach weiter festhält. Ramelow hat dafür kein Verständnis. Über seine Haltung werde er die Mitglieder der Landesregierung auch informieren. Ramelow ist derzeit auch Präsident des Bundesrats. Das Infektionsschutzgesetz soll morgen in Berlin verabschiedet werden.

22. 09. 15

+ Baku: Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan gehen weiter
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22. 09. 15

+ Somalia: Akute Unterernährung von Kindern
+ Belgrad: Keine Europride-Parade
+ Berlin: Menschen empfinden Belastungen als erheblich
+ Berlin: Weniger Hürden für Solarstrom
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22. 09. 14

+ London: Trauerprozession in die Westminster Hall
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Queen Elizabeth II. hat den Buckingham Palast am Mittwochnachmittag zum letzten Mal verlassen. Die Leiche der Königin wurde in einer feierlichen Prozession durch London in die Westminster Hall gebracht. Angeführt wird der Trauerzug vom Buckingham-Palast aus von König Charles III. Vier Tage lang hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, in Westminster Hall Abschied zu nehmen. Dazu werden Hunderttausende Menschen erwartet. Zum Staatsbegräbnis am kommenden Montag werden Hunderte Staats- und Regierungschefs, Angehörige von Königshäusern und andere Würdenträger in London erwartet. Vertreter Russland, Belarus und Myanmars sind unerwünscht.

22. 09. 14

+ Kabul: Tote nach Gefechten
+ Bratislava: Drei neue Minister vereidigt
+ Berlin: Bund könnte bei Uniper einsteigen
+ Weitere Meldungen des Tages

Kabul - mikeXmedia -
In Afghanistan ist es erneut zu heftigen Gefechten zwischen den Taliban und Widerstandsgruppen gekommen. Es sollen über 70 Taliban-Mitglieder getötet worden sein. Aus deren Kreise hieß es wiederum, dass man 40 Rebellen getötet habe. Über 100 Widerstandskämpfer seien verhaftet worden, wie weiter mitgeteilt wurde.

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Bratislava - mikeXmedia -
Die slowakische Präsidentin Caputova hat drei neue Minister vereidigt. Die Nachbesetzungen waren inmitten der Koalitionskrise notwendig geworden, weil eine Partei die Vierer-Koalition verlassen hatte. Zugleich hatten vier Minister ihren Rücktritt angekündigt. Neubesetzungen gab es in den Ministerien für Bildung, Äußeres, Wirtschaft und Justiz. An der Spitze stehen jetzt parteilose Experten, wie weiter mitgeteilt wurde.

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Berlin - mikeXmedia -
Beim Gasimporteur Uniper zeichnet sich offenbar ein Einstieg der Bundesrepublik ab. Aufgrund der gestiegenen Unsicherheiten prüfen die Beteiligten unter anderem direkte Kapitalerhöhungen, die zu einer Mehrheitsbeteiligung des Bundes an dem Unternehmen führen könnten. Über das Stabilisierungspaket hinaus sind bislang aber noch keine Entscheidungen getroffen worden, hieß es weiter.

22. 09. 14

+ Straßburg: Kein Gaspreisdeckel geplant
+ Berlin: Warnung vor Zuständen wie 2015
+ Hannover: Beratungen zur Energiekrise
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Straßburg - mikeXmedia -
Die EU wird zunächst keinen Vorschlag für einen Gaspreisdeckel vorlegen. Stattdessen sollen übermäßige Gewinne von Energiefirmen in der EU künftig abgeschöpft und umverteilt werden. Das hat Kommissionspräsidentin von der Leyen mitgeteilt. Der Gesetzesentwurf betrifft die Produzenten von erneuerbaren Energien und Gas- und Ölkonzerne. Der Vorschlag wird mehr als 140 Milliarden Euro für die Mitgliedsstaaten bringen, so von der Leyen weiter.

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Berlin - mikeXmedia -
Vom Deutschen Landkreistag ist bei der Unterbringung von Geflüchteten vor Zuständen wir zur Zeit der Migrationsbewegung in den beiden Jahren 2015 und 2016 gewarnt. Die Landkreise haben vielerorts bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, so der Landkreistag. Man wolle keine Zustände wie damals, steuere aber genau darauf zu, so die Befürchtungen weiter.

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Hannover - mikeXmedia -
Die Energieminister der Länder kommen heute in Hannover zu Gesprächen über die Energiekrise zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Sicherheit der Versorgung, die steigenden Preise sowie der von der Bundesregierung vorgestellte Stresstest. Das Land Niedersachsen hat derzeit den Vorsitz der Runde.

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