23. 01. 04

+ London: Weiterhin Behinderungen durch Bahnstreiks
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
In Großbritannien werden auch weiterhin Teile des öffentlichen Lebens durch ausgedehnte Bahnstreiks lahmgelegt. Zehntausende Beschäftigte verschiedener Bahnunternehmen sind im Ausstand. Nur rund jeder fünfte Zug fährt, wie von der Gewerkschaft mitgeteilt wurde. Die Bahner fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Tarifstreit auf der Insel sorgt seit Monaten für Ausfälle und Bahnchaos. Der britischen Regierung wurde Nichtstun vorgeworfen.

23. 01. 04

+ Essen: Energiewende sorgt weiter für Verärgerung
+ Berlin: Mit Presslufthämmern für den Klimaschutz
+ Weitere Meldungen des Tages

Essen - mikeXmedia -
In der Energiewende soll Wasserstoff bis zur geplanten Klimaneutralität im Jahr 2045 eine wichtige Rolle spielen. Unklar ist aber noch, wie das vorzugsweise mit Grünstrom hergestellte Gas dorthin kommt, wo es gebraucht wird. Abgesehen von zwei regionalen Leitungen gibt es bislang noch kein bundesweites Netz. Eine Alternative sieht dabei etwa die Umrüstung bestehender Erdgasleitungen vor. Unterdessen sind die Energiepreise wieder deutlich gesunken. Bei den Endverbrauchern kommen diese Entlastungen jedoch vorerst nicht an. Die Energieversorger hatten sich zu extrem hohen Marktpreisen eindecken müssen und legen diese Kosten zunächst auf die Verbraucher um. Damit heißt es für alle: weiter sparen, wie auch Hotelier Rolf Seelige-Steinhoff bestätigt.

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Berlin - mikeXmedia -
Aktivisten der Letzten Generation wollten in Berlin vor dem Verkehrsministerium die Straße mit Presslufthämmern beschädigen. Die Aktion wurde von der Polizei unterbunden. Als die Beamten eintrafen, waren drei Aktivisten gerade dabei, die Presslufthämmer an Stromquellen anzuschließen. Zu Beschädigungen war es nicht gekommen.

23. 01. 04

+ Sydney: Schwere Überschwemmungen
+ Frankfurt/Main: Ermittlungen laufen weiter
+ München: Kritik und Vorwürfe nach Silvesterkrawallen
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Sydney - mikeXmedia -
Heftige Regenfälle in Westaustralien haben mehrere Ortschaften in der Kimberley-Region komplett überschwemmt. Eine Gemeinde ist vollständige von der Außenwelt abgeschnitten. Es könnte Wochen dauern, bis der Ort wieder auf dem Landweg zugänglich ist, so die Einschätzung von Notdiensten. Über Opfer gab es bisher noch keine Angaben. Viele Bewohner wurden per Hubschrauber evakuiert und in anderen Gemeinden untergebracht.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die Ermittlungen im CumEx-Skandal laufen weiterhin intensiv. Inzwischen haben erste Banker Haftstrafen erhalten, immer mehr Geldhäuser werden durchsucht. In dem milliardenschweren Steuerskandal gibt es mehr als 1500 Beschuldige, über 100 Verfahren und rund 130 verstrickte Banken.

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München - mikeXmedia -
Nach den schweren Silvesterkrawallen in Berlin ist der rot-grün-roten Hauptstadtregierung von mehreren Unionspolitikern eine Mitschuld vorgeworfen worden. Die Chaoten - viele davon mit Migrationshintergrund - fordern mit ihrer Randale den Staat heraus, den sie verachten, so CDU-Chef Merz. Auch der bayerische CSU-Chef Söder sprach davon, dass sich Berlin zu einer Chaos-Stadt entwickele. Er kritisierte auch die Politik, die weder Wahlen organisieren noch die Sicherheit ihrer Bürger garantieren könne. Der Union wurde im Gegenzug vorgeworfen, Wahlkampfmanöver zu fahren und rassistische Ressentiments zu bedienen.

23. 01. 04

+ Berlin: Habeck will nicht in fossile Energien investieren
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Berlin - mikeXmedia -
Wirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck will kein Geld in fossile Energien stecken. Er warnte vor weitreichenden Investitionen im Ausland. Aus seiner Sicht sollte man nicht in Energien investieren, die man später nicht mehr brauche und die dann zur Fehlinvestition werden. Es gebe aber noch keine abschließende gemeinsame Meinungsbildung in der Regierung, so der Minister. Hintergrund ist die Neufassung einer Förderrichtline. Dabei geht es um die Finanzierung von fossiler Infrastruktur im Ausland. Etwa Öl- oder Gasleitungen.

23. 01. 04

+ Stockholm: Verstärkte Jagd auf Wölfe
+ Berlin: Diskussion um Böllerverbot geht weiter
+ Köln: Inflation hat sich leicht abgeschwächt

Stockholm - mikeXmedia -
Schweden macht verstärkt Jagd auf Wölfe. Zum Wochenbeginn wurde die bislang größte Aktion seit Wiedereinführung der Lizenzjagd 2010 durchgeführt. Demnach dürfen in diesem Jahr 75 Tiere getötet werden, um ihre Ausbreitung zu bremsen. Die Jagd sei absolut notwendig, um den Zuwachs an Wölfen zu verlangsamen, so der schwedische Jagdverband. Die Population der Tiere in Schweden ist die größte, die man in moderner Zeit habe, hieß es weiter.

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Berlin - mikeXmedia -
In der Diskussion um ein Böllerverbot nach den schweren Ausschreitungen in Berlin hat der Verband der pyrotechnischen Industrie die Gewaltausbrüche verurteilt. Zugleich wurde die Branche aber auch gegen Kritik verteidigt. Nicht die Knallkörper, sondern Knallköpfe die sie missbrauchen seien das Problem. Das sieht auch der Berliner Abgeordnete Tom Schreiber so. Ein Verbot von legalen Böllern und Pyrotechnik lehnt der Verband daher ab. Illegales Feuerwerk hingegen sei kein Spaß sondern eine Bedrohung für Leib und Leben. Der Einsatz von Böllern und Co gegen Feuerwehr und Polizei wurde vom der Industrie scharf verurteilt. Die geforderte Ausrüstung der Einsatzkräfte mit Dash- und Bodycams zum Filmen von Gewalttätern wird von der Industrie befürwortet. Und genau dort gibt es laut Kai Wegner von der Berliner CDU offenbar erhebliche Probleme.

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Köln - mikeXmedia -
Die Inflation in Deutschland hat sich zwar leicht abgeschwächt, liegt mit fast 9 Prozent im Dezember aber immer noch so hoch, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nachlassende Energiepreise hatten die Entwicklungen im vergangenen Monat begünstigt. Insgesamt halten sich die Kosten für Energie, Kraftstoffe und Lebensmittel aber weiterhin auf hohem Niveau. Im Oktober hatte die Inflation in Deutschland bei über 10 Prozent gelegen und damit so hoch, wie seit 70 Jahren nicht.

23. 01. 03

+ Brüssel: Streit über Verteidigungsausgaben
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Innerhalb der Nato droht ein erneuter Streit über die Verteidigungsausgaben der Mitgliedsländer. Laut Generalsekretär Stoltenberg will ein Teil der Alliierten das aktuelle Zwei-Prozent-Ziel deutlich verschärfen. Bis 2024 sollen sich die Mitglieder einem Richtwert annähern, der mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes entspricht. Aus diesem Wert sollte ein Mindestwert gemacht werden, so Stoltenberg. Er werde die Verhandlungen leiten, teilte er weiter mit. Dazu soll es Ministertreffen und Gespräche in den jeweiligen Hauptstädten führen.

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