21. 08. 04

+ Brüssel: Sputnik V-Zulassung weiter ungewiss
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Brüssel - mikeXmedia -
Ob der russische Corona-Impfstoff Sputnik V eine Zulassung in der EU erhält, ist bislang weiter unklar. Die Europäische Arzneimittel-Agentur, EMA, hat vom Hersteller noch nicht genügend valide Daten um die Sicherheit nachzuweisen. Das hat EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mitgeteilt. Dies werfe fragen auf, hieß es weiter.

21. 08. 04

+ Lüneburg: Oberverwaltungsgericht kippt Corona-Beschränkungen
+ Düsseldorf: Miete treibt Menschen ans Existenzminimum
+ Berlin: Insolvenzpflicht vorerst ausgesetzt
+ Weitere Meldungen des Tages

Lüneburg - mikeXmedia -
Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat die Schließung von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars aus Coronagründen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 10 außer Vollzug gesetzt. Gegen den Beschluss kann nicht mehr vorgegangen werden, so ein Gerichtssprecher. Die Antragsstellerin hatte argumentiert, dass die Schließung unverhältnismäßig sei, weil die Inzidenzwerte unter anderem willkürlich gewählt und nicht mehr hinreichend aussagekräftig seien. Das Urteil könnte Signalwirkung für andere Fälle haben.

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Düsseldorf - mikeXmedia -
Über eine Million Haushalte in Deutschland hat nach Abzug der Mietkosten weniger als das Existenzminimum zum Leben übrig. Das geht aus einer aktuellen Studie einer Stiftung hervor. Demzufolge sind fast 13 Prozent der Mieter in Großstädten in einer prekären wirtschaftlichen Lage. In den betroffenen Haushalten leben knapp über zwei Millionen Menschen.

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Berlin - mikeXmedia -
Wegen der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands ist die Insolvenzpflicht vorerst für betroffene Unternehmen ausgesetzt. Damit will die Bundesregierung eine Pleitewelle verhindern. Die Regelung gilt für eigentlich gesunde Firmen, die unverschuldet in Not geraten sind. Justizministerin Lambrecht sprach von einem ganz wichtigen Schritt.

21. 08. 04

+ Domazlice: Tote und Verletzte bei Zugunglück
+ Athen: Waldbrände wüten weiter
+ Ludwigsburg: Ermittlungen gegen frühere KZ-Mitarbeiter
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Domazlice - mikeXmedia -
In Tschechien sind bei einem Zugunglück zwei Menschen ums Leben gekommen. Fast 40 weitere Passagiere wurden bei dem Unglück verletzt, wie eine Nachrichtenagentur in dem Land mitteilte. Sieben von ihnen schweben in Lebensgefahr. Vor Ort waren Dutzende Rettungskräfte und vier Hubschrauber im Einsatz. Wie es zu dem Unglück des Expresszugs aus München kommen konnte ist noch unklar. Ebenso, ob auch deutsche Reisende betroffen sind.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 04.08.2021 - 12 Uhr
21. 08. 04

+ Kabul: UN appellieren Zivilisten zu schützen
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Kabul - mikeXmedia -
Die Kriegsparteien in Afghanistan sind von den Vereinten Nationen dazu aufgerufen worden, Zivilisten besser zu schützen. Die größten Schäden werden derzeit durch die Bodenoffensive der militant-islamistischen Taliban und Angriffe der afghanischen Luftwaffe verursacht, so die UN-Mission in dem Bürgerkriegsland. Sollten die Parteien nicht mehr für den Zivilschutz tun, drohten katastrophale Auswirkungen, so die Vereinten Nationen weiter.

21. 08. 03

+ Biesenthal: Grüne wollen neues Klimaschutzministerium
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Biesenthal - mikeXmedia -
Im Falle einer Regierungsbeteiligung wollen die Grünen ein neues Klimaschutzministerium mit einem Vetorecht schaffen. Es soll Gesetze verhindern können, die nicht konform mit dem Pariser Klimaabkommen sind. Dies ist ein zentraler Punkt im Klimaschutz-Sofortprogramm der Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock.

21. 08. 03

+ Kiew: Ermittlungen nach Leichenfund
+ Berlin: Spahn verteidigt Impfungen von Kindern und Jugendlichen
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Kiew - mikeXmedia -
Nach dem Fund des getöteten belarussischen Aktivisten Schischow in Kiew sind Ermittlungen zu den Hintergründen angelaufen. Der Mann war zuvor als vermisst und dann in einem Park erhängt aufgefunden worden. Er hatte für eine Organisation gearbeitet, die Exil-Belarussen beim Ankommen hilft. Zum Wochenbeginn hatte die Organisation mitgeteilt, dass Schischow nicht vom Joggen zurückgekehrt sei. Medienberichten hatte er zuvor darüber geklagt, sich verfolgt zu fühlen.

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Berlin - mikeXmedia -
Gesundheitsminister Spahn hat die geplanten Impfmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren verteidigt. Es gehe um ein leichter verfügbares Angebot als bisher, weil genügend Impfstoff vorhanden sei, so der Minister. Wer will könne sich impfen lassen - niemand müsse. Es gehe nicht darum Druck zu machen, den mache man auch nicht, so Spahn weiter. Mit der Impfmöglichkeit setzt man sich über den langjährigen Standard der Impfexpertise, die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, hinweg. Dort hatte man eine generelle Impfpflicht für Jugendliche abgelehnt. Befürwortet wurden nur Impfungen für Riskogruppen. Die Unzufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung hat einer Umfrage zufolge unterdessen deutlich zugenommen. Demnach gaben fast 60 Prozent an, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden mit den aktuellen Leistungen der Großen Koalition bei der Pandemiebekämpfung.

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