25. 03. 14

+ Peking: Zurückhaltung bei BND-Erkenntnissen zur Corona-Herkunft angemahnt
+ Wiesbaden: Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde
+ Nürnberg: „Dienst nach Vorschrift“ nimmt in Deutschland stark zu
+ Weitere Meldungen des Tages

Peking - mikeXmedia -
Nach Berichten über mögliche Hinweise des Bundesnachrichtendienstes auf einen Labor-Ursprung des Coronavirus hat China scharf reagiert. Außenamtssprecherin Mao Ning wies politische Spekulationen zurück und verwies auf WHO-Experten, die ein Laborleck in Wuhan für „höchst unwahrscheinlich“ hielten. Wissenschaftliche Fragen sollten von Fachleuten geklärt werden, so Mao. Der BND-Bericht war der Bundesregierung unter Kanzlerin Merkel und danach der Nachfolgeregierung Scholz bekannt. Öffentlich kommuniziert wurden die Informationen jedoch nicht.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst, die heute stattfindet, setzen die Beschäftigten ihren Protest fort. Die Gewerkschaften fordern acht Prozent mehr Lohn, mindestens 350 Euro zusätzlich sowie Entlastungen und mehr freie Tage. Sollte bis Sonntag keine Einigung geben, drohen weitere Streikmaßnahmen, wie von der Gewerkschaft bereits mitgeteilt wurde. In den vergangenen Tagen war es bereits in vielen Bundesländern zu großflächigen Arbeitsniederlegungen gekommen.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Immer mehr Beschäftigte in Deutschland arbeiten nur noch nach Vorschrift. Laut eines entsprechenden Index stieg der Anteil dieser Arbeitnehmer auf 78 Prozent – im Vorjahr waren es noch 67 Prozent. Gleichzeitig ist die emotionale Bindung an den Arbeitgeber auf ein Rekordtief von neun Prozent gesunken. Auch Loyalität schwindet: Nur noch jeder Zweite plant, länger als ein Jahr im Unternehmen zu bleiben.

25. 03. 13

+ Schwerin: Warnstreik legt Nahverkehr in mehreren Städten lahm
+ Weitere Meldungen des Tages

Schwerin - mikeXmedia -
Fahrgäste in Mecklenburg-Vorpommern mussten erneut auf Bus und Bahn verzichten. In mehreren Städten blieben Fahrzeuge wegen eines Warnstreiks im Depot, teils galten Notfahrpläne. Die Gewerkschaft Verdi plant morgen weitere Streiks sowie vom 17. bis 19. März. In dieser Zeit soll über unbefristete Arbeitsniederlegungen abgestimmt werden. Hintergrund sind stockende Tarifverhandlungen im ÖPNV.

25. 03. 13

+ Berlin: Mehrheit fühlt sich in Deutschland unsicherer
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Nach mehreren tödlichen Angriffen auf Passanten fühlen sich 57 Prozent der Deutschen unsicherer als vor einem Jahr, so eine aktuelle Umfrage. 38 Prozent sehen keine Veränderung, 5 Prozent machten keine Angabe. Während 17 Prozent glauben, dass solche Taten nicht verhindert werden können, sind 22 Prozent überzeugt, dass Prävention möglich ist. Knapp die Mehrheit von 57 Prozent hält eine Verhinderung in manchen Fällen für realistisch. Zuletzt gab es mehrere tödliche Angriffe auf Menschen. In Aschaffenburg, Mannheim, Solingen, Magdeburg und München.

25. 03. 13

+ Neapel: Erdbeben erschüttert Region um Supervulkan
+ München: Handwerk in Deutschland mit schlechtester Stimmung seit 15 Jahren
+ Berlin: Bundesweiter Warntag verläuft gut
+ Weitere Meldungen des Tages

Neapel - mikeXmedia -
Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat in der Nacht die Region um Neapel getroffen. Das Epizentrum lag in den Phlegräischen Feldern, einem Supervulkan. Eine Person wurde verletzt, als ein Dachboden einstürzte. Laut Geophysik-Institut folgten mehrere Nachbeben, das stärkste mit 1,6. Besonders in den umliegenden Ortschaften rannten viele Menschen in Panik auf die Straßen.

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München - mikeXmedia -
Die wirtschaftliche Lage im deutschen Handwerk bleibt angespannt. Der Geschäftslageindex einer Auskunftei sank auf rund 46 Punkte – der dritte Rückgang in Folge. Die Stimmung ist damit so schlecht, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Besonders die Bau- und Ausbaubranche belasten die Entwicklung. Auch im Kfz-Handwerk trübt sich die Stimmung ein, wenn auch auf hohem Niveau. Besser läuft es dagegen in Bereichen wie Metallhandwerk, Nahrungsmitteln und personenbezogenen Dienstleistungen.

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Berlin - mikeXmedia -
Am Vormittag ist bundesweit der Warntag durchgeführt worden. In den Bundesländern heulten zwischen 10 und 12 Uhr zu verschiedenen Zeiten die Warnanlagen. Es handelte sich aber nicht um einen Ernstfall oder eine Katastrophe, sondern um eine Übung, ob die Technik einwandfrei funktioniert. Nach mehreren Jahren des Chaos lief es in diesem Jahr wesentlich besser. Nahezu zeitgleich lösten die Sirenen und Warnungsmitteilungen über SMS-Benachrichtigungen oder Warn-Apps wie Nina, Katwarn oder Cell-Broadcast aus.

25. 03. 13

+ Berlin: Fachpolitische Themen stehen fest
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
CDU, CSU und SPD haben ihre Teams für die bevorstehenden Koalitionsgespräche aufgestellt. In 16 Arbeitsgruppen mit insgesamt 256 Politikern sollen die Inhalte eines schwarz-roten Regierungsprogramms erarbeitet werden. Die Verhandlungen starten heute im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin und sollen rund zehn Tage dauern. Eine Steuerungsgruppe soll die Arbeit der Fachteams koordinieren. Trotz erster Einigungen in den Sondierungen sind noch viele Details offen.

25. 03. 13

+ Brüssel: EU will Medikamentenproduktion ausbauen
+ München: Ermittlungen zu möglicher Korruption
+ Frankfurt: Chemiebranche bleibt in der Krise
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Um Engpässe bei wichtigen Arzneimitteln zu vermeiden, soll die Produktion in der EU ausgeweitet werden. Geplante Maßnahmen umfassen schnellere Genehmigungen und erleichterte finanzielle Unterstützung. Die neuen Regeln benötigen noch die Zustimmung des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten. Laut EU-Kommission gab es in den vergangenen Jahren erhebliche Lieferengpässe, etwa bei Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften für Kinder.

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München - mikeXmedia -
Nach der Razzia bei der Münchner Ausländerbehörde durch Polizei und Staatsanwaltschaft laufen die Ermittlungen weiter. Hintergrund sind mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Erteilung ausländerrechtlicher Genehmigungen. Mehrere Mitarbeiter wurden zu Befragungen mitgenommen. Die Anzeige ging vom Kreisverwaltungsreferat selbst aus.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie rechnet 2025 mit stagnierender Produktion und einem leichten Umsatzrückgang auf rund 219 Milliarden Euro. Während die Chemieproduktion voraussichtlich um 2 Prozent schrumpft, erwartet die Pharmabranche ein Wachstum von 2 Prozent, so der Verband der Chemischen Industrie. Hauptgeschäftsführer Große Entrup fordert rasches politisches Handeln: „Es gibt keine Schonfrist für die neue Bundesregierung.“