18. 07. 24

+ Tokio: Kampf gegen Waldbrände geht weiter
+ Berlin: Ärzte sorgen sich um Datenschutz
+ Berlin: Landwirte warnen vor erheblichen Ernteeinbußen
+ Kaufbeuren: Nein zu Moscheebau
+ Bangkok: Höhle soll nach Drama touristisch genutzt werden

Tokio - mikeXmedia -
In Schweden und Griechenland dauert der Kampf gegen die ausgedehnten Waldbrände weiter an. Im Norden sind internationale Hilfsmannschaften dabei, die lokalen Feuerwehrkräfte zu unterstützen, wo es geht. Im Einsatz sind Hubschrauber, Flugzeuge, Mann und Gerät. Auch im Süden kämpfen Feuerwehrleute unermüdlich gegen einen Waldbrand in der Nähe von Athen. Nicht nur Europa, sondern auch Japan hat derzeit unter einer Hitzewelle zu leiden. Zum Wochenbeginn kletterten die Temperaturen über 40 Grad. Es ist der höchste Wert, einigen Regionen jemals registriert wurde. Auch um die Hauptstadt Tokio liegen die Temperaturen ähnlich hoch. Dutzende Menschen kamen bislang ums Leben, Tausende mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 24.07.2018 - 6 Uhr
18. 07. 23

+ Athen: Waldbrände außer Kontrolle
+ Berlin: „Sophia“ wird verlängert
+ Weitere Meldungen des Tages

Athen - mikeXmedia -
Während beim Kampf gegen ausgedehnte Waldbrände in Schweden erste Erfolge verzeichnet werden können, kommen neue schlechte Nachrichten aus Griechenland. Dort ist in der Nähe eines Ferienortes ein Brand außer Kontrolle geraten. Die Rauchwolken waren so dicht und hoch, dass sie im 40 Kilometer entfernten Athen die Sonne teilweise verdunkelten. Vor Ort sind Löschmannschaften am Boden und auch per Flugzeug im Einsatz. Derzeit herrschen in Griechenland Temperaturen von um die 40 Grad. In Schweden werden die Löschmannschaften inzwischen auch durch Kräfte aus Deutschland unterstützt. Im Einsatz sind zahlreiche Feuerwehrleute aus Niedersachsen. In ganz Schweden wüten immer noch bis zu 50 Feuer, die nicht gelöscht, aber zumindest eingedämmt werden sollen.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 23.07.2018 - 24 Uhr
18. 07. 23

+ Paris: Ermittlungen gegen Sicherheitsmitarbeiter Macrons
+ Berlin: Acht Mitglieder von Hilfsorganisation als Flüchtlinge aufgenommen
+ Weitere Meldungen des Tages

Paris - mikeXmedia -
In Frankreich laufen Ermittlungen gegen einen früheren Sicherheitsmitarbeiter von Präsident Macron. Er hat sich von dem Mann distanziert und die Vorgänge um gewaltsames Vorgehen gegen Demonstranten verurteilt. Ein derartiges Verhalten werde auch künftig nicht straflos bleiben, so Macron in einer Stellungnahme. Der frühere Sicherheitsmitarbeiter soll bei einem Polizeieinsatz am 1. Mai gewalttätig gegen Demonstranten vorgegangen sein.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 23.07.2018 - 20 Uhr
18. 07. 23

+ Berlin: Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und die Türkei gestoppt
+ Hof: Zwei Frauen wegen Mordes vor Gericht
+ Traunstein: Verurteilung wegen Mordes
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Wie aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Linken-Anfrage hervorgeht, hat die Bundesregierung die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und die Türkei fast ganz gestoppt. Es wurden nur noch in Einzelfällen Ausfuhrgenehmigungen erteilt. Die beiden Länder sind strategische Partner Deutschlands. Es kommt aber auch zu Problemen, wie etwa Exportbeschränkungen die mit dem saudischen Eingreifen in den Jemen-Krieg zusammenhängen.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 23.07.2018 - 16 Uhr
18. 07. 23

+ Tel Aviv: Großdemonstration in Israel
+ Toronto: Ermittlungen nach Schießerei mit Toten
+ Berlin: Zwei Obdachlose angezündet
+ Weitere Meldungen des Tages

Tel Aviv - mikeXmedia -
Bei Demonstrationen gegen die Diskriminierung Homosexueller in Israel haben sich 80.000 Menschen beteiligt. Sie hatten sich auf dem zentralen Rabin-Platz in Tel Aviv versammelt. Es hatte sich um die größte Protestaktion in der Geschichte der Bewegung gehandelt, wie von den Medien mitgeteilt wurde. Hunderte Teilnehmer hatten Schilder in die Höhe gehalten und Regenbogen-Flaggen geschwenkt. Die Demonstrationen waren friedlich verlaufen.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 23.07.2018 - 12 Uhr
18. 07. 23

+ Brüssel: EU will auf weitere Handelsstreitigkeiten reagieren
+ Berlin: Roth fordert Klarheit bei EU-Marinemission
+ Berlin: Rund 85 Prozent der Ex-Air Berliner wieder in Arbeit
+ Heilbronn: Ermittlungen zu Unfallursache laufen weiter
+ Bochum: Getränkeproduzenten brauchen Leergut zurück

Brüssel - mikeXmedia -
Wenn sich der Handelsstreit mit den USA weiter verschärft, will die Europäische Union entsprechend reagieren. Einem Zeitungsbericht zufolge, habe man bereits weitere Vergeltungsmaßnahmen in der Schublade. Sollten Strafzölle auf Autos erhöht werden, dann könne man EU-Zölle auf Soja, Mandeln, Erdnüsse, Wein, Parfüm, Holzpellets oder Telefone aus den USA erheben. Es gibt eine Liste mit möglichen Produkten, die 50 Seiten umfasst. Die Importe hätten einen Wertumfang von rund 300 Milliarden Dollar, wie in dem Zeitungsbericht weiter mitgeteilt wurde.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundestagsvizepräsidentin Roth hat sich in einem Zeitungsinterview deutlich zur unklaren Perspektive der EU-Marinemission „Sophia“ geäußert. „Die Humanität drohe im Mittelmeer zu ertrinken“, so Roth. Zuletzt hatte Italien gedroht die Häfen für die Marinemission zu sperren und damit eine Krise ausgelöst. Die EU reagierte mit einer fünfwöchigen Frist. Innerhalb dieser Zeit soll eine neue Strategie für den Umgang mit geretteten Flüchtlingen vereinbart werden.

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Berlin - mikeXmedia -
Einem Zeitungsbericht zufolge haben ein knappes Jahr nach der Air Berlin Pleite rund 85 Prozent der Beschäftigten inzwischen wieder einen Job. Demnach hatten etwa andere Anbieter ihr Angebot ausgebaut und dafür neues Personal benötigt. Zahlreiche Mitarbeiter von Air Berlin wurden eingestellt. Diese positiven Entwicklungen machten sich auch für den Steuerzahler bemerkbar, statt der zehn Millionen Euro für die Transfergesellschaft wurden nur knapp sieben Millionen Euro benötigt. Bei Air Berlin waren ehemals rund 8000 Menschen beschäftigt.

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Heilbronn - mikeXmedia -
Auch zum Wochenbeginn befassen sich die Unfallermittler noch immer mit dem schweren Verkehrsunfall auf der A81 bei Heilbronn. Dort waren am Wochenende zehn Fahrzeuge ineinander gerast. Vier Menschen kamen ums Leben, fünf weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass nicht alle Fahrzeuge auf einmal in einander fuhren. Der zeitliche Ablauf des Unfalls ist noch unklar. Der Unfallhergang und weitere Details müssen noch rekonstruiert werden, so ein Sprecher der Polizei. Fest steht bislang nur, dass die Fahrbahn zum Unglückszeitpunkt nass war.

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Bochum - mikeXmedia -
Die anhaltende Hitze hat auch für Gertränkeproduzenten Schattenseiten. In vielen Brauereien werden Flaschen und Kisten langsam zur Mangelware. Die ungewöhnliche lange Hitzeperiode hat die Planungen und Berechnungen der Hersteller zum Teil über den Haufen geworfen, so ein Branchenmagazin. Die Leergut-Vorräte bei den Brauereien sind bedenklich geschrumpft. Die Branche appellierte bereits an die Kunden, das Leergut möglichst zeitnah zurückzubringen, bevor es dann möglicherweise in den Sommer-Urlaub geht und Kästen und Flaschen zunächst stehen bleiben.

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