25. 10. 01

+ Doha: Arabische Staaten unterstützen Trumps Gaza-Plan
+ Berlin: Kaum Veränderungen bei den Erneuerbaren Energien
+ Berlin: Beschäftigte im öffentlichen Dienst zunehmend Opfer digitaler Gewalt
+ Berlin: Herbstferien bringen mehr Staus auf Autobahnen

Doha - mikeXmedia -
Mehrere arabische Länder haben sich hinter den Vorschlag von US-Präsident Trump zur Beendigung des Gaza-Kriegs gestellt. Außenminister aus Katar, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Ägypten erklärten, der Plan sehe ein Ende der Kämpfe, die Freilassung von Geiseln sowie den Wiederaufbau des Gazastreifens vor. Sie betonten ihre Bereitschaft, gemeinsam mit den USA und den Konfliktparteien auf eine Umsetzung hinzuarbeiten. Auch die Türkei, Pakistan und Indonesien unterstützten die Stellungnahme, die auf Frieden und Stabilität in der Region abzielt.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Leistung der Erneuerbaren Energien hat sich im laufenden Jahr kaum verändert. Laut Branchenverbänden lag der Anteil in den ersten drei Quartalen bei rund 57 Prozent – ähnlich wie im Vorjahr. Während die Solarenergie ihre Produktion um fast ein Viertel steigern konnte, ging die Stromerzeugung von Windrädern an Land um etwa zwölf Prozent zurück. Ursache dafür war ein ungewöhnlich windarmes erstes Quartal.

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Berlin - mikeXmedia -
Beschäftigte im öffentlichen Dienst berichten verstärkt von Anfeindungen im Netz. Laut einer Umfrage waren rund 13 Prozent bereits direkt von digitaler Gewalt betroffen. Dazu zählen Beschimpfungen, Bedrohungen oder öffentliche Diffamierungen. Besonders betroffen sind Mitarbeiter in Polizei, Ordnungs- und Sozialämtern, Jobcentern, Schulen, Kliniken sowie im Nahverkehr. Der DGB warnt, dass solche Angriffe längst zum Alltag geworden seien. Ein Drittel der Befragten gab an, selbst miterlebt zu haben, wie Kolleginnen oder Kollegen im Internet attackiert wurden.

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Berlin - mikeXmedia -
Mit Beginn der Herbstferien erwarten Verkehrsexperten deutlich mehr Staus auf deutschen Autobahnen. Besonders an Samstagen, aber auch am Freitagnachmittag und Sonntag ist mit dichtem Verkehr zu rechnen. Laut der Autobahn GmbH werden sich Berufspendler und Kurzurlauber die Fahrbahnen teilen, wodurch es in vielen Regionen eng werden dürfte. Allerdings sei das Verkehrsaufkommen nicht so hoch wie in der Hauptreisezeit im Sommer. Autofahrer sollten dennoch mit Verzögerungen rechnen und mehr Zeit einplanen.

25. 10. 01

+ Brüssel: EU warnt vor wachsender Gefahr durch Cyberangriffe
+ Berlin: Zukunftsängste der Deutschen nehmen deutlich zu
+ Wiesbaden: Immer mehr Frauen in Deutschland erwerbstätig

Athen - mikeXmedia -
Die Bedrohungslage für Europas digitale Infrastruktur hat sich nach Einschätzung der EU-Agentur für Cybersicherheit weiter verschärft. Laut ihrem aktuellen Bericht gilt Erpresser-Software als größte Gefahr. Dabei verschlüsseln Täter Computer oder Daten und fordern anschließend Lösegeld, meist in Kryptowährungen. Die Behörde warnt, dass solche Angriffe erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Verwaltung in der EU haben können. Nicht zu unterschätzen sind aber auch moderne Waffensysteme, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Spannungen mit Russland. 

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Berlin - mikeXmedia -
Immer weniger Menschen in Deutschland blicken optimistisch nach vorn. Laut einer Umfrage erwarten nur noch 40 Prozent eine positive Entwicklung für sich und ihre Familie in den kommenden zwölf Monaten. Vor einem Jahr waren es noch 53 Prozent. Damit sank der Optimismus in Deutschland um 13 Punkte. Auch weltweit zeigt sich ein Rückgang: Der Anteil der Zuversichtlichen liegt aktuell bei 59 Prozent, acht Punkte weniger als im Vorjahr.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Seit der Wiedervereinigung hat die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland deutlich zugenommen. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Quote zwischen 15 und 65 Jahren von 57 auf 74 Prozent. In Ostdeutschland liegt sie aktuell bei gut 74 Prozent, nur minimal höher als im Westen. Unterschiede gibt es jedoch weiterhin beim Einkommen: Im Osten verdienen Frauen rund 5 Prozent weniger als Männer, während Frauen in den westlichen Bundesländern im Schnitt 16 Prozent weniger verdienen als Männer.

25. 09. 30

+ Washington: USA droht Regierungsstillstand wegen Haushaltsstreit
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
In den Vereinigten Staaten spitzt sich der Konflikt zwischen Demokraten und Republikanern um den Bundeshaushalt zu. Beobachter halten einen Stillstand der Regierungsgeschäfte für besonders wahrscheinlich, da die Positionen der Parteien weit auseinanderliegen. Sollte der Etat für die kommenden zwölf Monate nicht rechtzeitig verabschiedet werden, müssten viele Behörden schließen, Beschäftigte in den Zwangsurlaub gehen und staatliche Leistungen eingeschränkt werden. Der Streit um den Haushalt gehört mittlerweile fast zum politischen Alltag, doch die Folgen eines sogenannten Shutdown könnten diesmal besonders gravierend sein.

25. 09. 30

+ Berlin: Bundesregierung berät über Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Rund fünf Monate nach Amtsantritt trifft sich das schwarz-rote Kabinett erstmals zu einer Klausurtagung in Berlin. In der Villa Borsig soll es um Bürokratieabbau und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gehen. Kanzler Merz warnte, viele Unternehmen stünden unter massivem Druck und verlangte schnelle Ergebnisse. Geplant ist eine Modernisierungsagenda, die Verwaltung und Staat effizienter machen soll. Ziel ist es, die Bürokratiekosten um ein Viertel zu senken, was rund 16 Milliarden Euro entspricht. Dazu gehört auch ein Abbau des Bundespersonals um etwa 8 Prozent.

25. 09. 30

+ Hanoi: Zahl der Todesopfer durch Tropensturm steigt
+ Berlin: Fachkraftquote in Kitas sinkt bundesweit
+ Berlin: FDP fordert radikale Veränderungen und mehr Flexibilität im Arbeitsrecht
+ Weitere Meldungen des Tages

Hanoi - mikeXmedia -
In Vietnam sind durch den Tropensturm mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als ein Dutzend Menschen, vor allem Fischer, werden noch vermisst. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde starben viele Opfer in den Wassermassen, bei Erdrutschen oder durch Trümmerteile. Rund 90 Menschen wurden verletzt. Zudem wurden mehr als 120.000 Häuser beschädigt oder zerstört und etwa 50.000 Bäume stürzten um. Besonders betroffen ist die Küstenregion im Norden des Landes.

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Gütersloh - mikeXmedia -
Der Anteil an Kitas mit vielen pädagogisch ausgebildeten Fachkräften nimmt einer Studie zufolge in den meisten Bundesländern ab. Laut dem Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Ländern sowie innerhalb einzelner Regionen. Gründe sind fehlendes Fachpersonal und finanzieller Druck in den Kommunen. Immer häufiger übernehmen daher Personen ohne pädagogische Ausbildung Aufgaben in Kindertagesstätten. Damit setzt sich der Trend sinkender Fachkraftquoten fort.

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Berlin - mikeXmedia -
Die FDP wirft der schwarz-roten Bundesregierung mangelnden Reformwillen vor und stellt sich selbst als Kraft für tiefgreifende Veränderungen dar. Parteichef Dürr erklärte nach Beratungen des Bundesvorstands, die Union rede ständig von einer angeblichen Arbeitsunlust in Deutschland. Tatsächlich seien die Menschen bereit, Leistung zu bringen, doch die Rahmenbedingungen verhinderten dies. Dürr forderte mehr Flexibilität im Arbeitsrecht, etwa die Möglichkeit, auf Urlaubstage zu verzichten und dafür mehr Geld zu erhalten. Zudem schlug er vor, Sozialleistungen künftig teilweise als rückzahlbare Unterstützung zu gewähren, um den Sozialstaat gezielter auszurichten.

25. 09. 30

+ Berlin: Start-up-Szene bewertet Deutschland zunehmend kritisch
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Die Stimmung unter Gründern in Deutschland hat sich verschlechtert. Nur noch 57 Prozent bewerten den Standort positiv, vier Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Auch die Bereitschaft, erneut ein Unternehmen zu gründen, sinkt von 84 auf rund 78 Prozent. Dennoch wird Deutschland im Vergleich zu den USA attraktiver: Fast 40 Prozent der Befragten sehen den Standort inzwischen als besonders reizvoll, sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Inzwischen sehen knapp 40 Prozent der hiesigen Gründer die Bundesrepublik als attraktiver. Das sind 6 Prozentpunkte mehr als noch 2024.

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