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+ Frankfurt/Main: Erste Ostermarsch-Aktionen
+ Peking: China ruft zur Zurückhaltung im Nordkorea-Streit auf
+ Berlin: Umweltbundesamt will Tempo 30 in Städten
+ Hamburg: Ermittlungen nach Brandanschlag auf Obdachlosen
Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Am Karfreitag haben deutschlandweit Tausende Menschen an ersten Aktionen der Ostermarsch-Bewegung teilgenommen. Unter anderem richten sie sich traditionell gegen die militärische Intervention rund um den Globus. Auch die zunehmende Beteiligung Deutschlands an Kriegen steht in der Kritik. Auch verdi-Chef Bsirske kritisierte die Bundesregierung, keinesfalls zugunsten von mehr Rüstung bei der Sozialpolitik zu sparen. Kanonen statt Rente gehe nicht, so der Gewerkschafts-Chef weiter. Während aus Deutschland am Karfreitag keine Meldungen über Ausschreitungen oder Zwischenfälle bekannt wurde, gab es in Jerusalem trotz massiver Polizeipräsenz eine Attacke auf eine Frau. Ein Palästinenser war mit einem Messer auf eine Britin losgegangen. Der Mann fügte seinem Opfer so schwere Verletzungen zu, dass die Frau später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlag. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, handelt es sich bei dem Angreifer um einen psychisch kranken Mann. Ein terroristischer Hintergrund wird ausgeschlossen.
+ Istanbul: Gegner der Verfassungsänderung werden behindert
+ Quito: Überschwemmungen in Ecuador
+ Berlin: Jeder vierte geht auf Ostereiersuche
+ Weitere Meldungen des Tages
Istanbul - mikeXmedia -
Dem OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte zufolge, sind die Gegner der Verfassungsänderung in der Türkei erheblichen Behinderungen bei ihrem Wahlkampf ausgesetzt. Unter anderem durch die eingeschränkte Versammlungsfreiheit, die seit dem Putschversuch mit dem Ausnahmezustand erlassen wurde. Der OSZE zufolge sind die Medienberichterstattung unausgewogen und zahlreiche Abgeordnete der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP inhaftiert. In der Türkei können die Bürger übermorgen über die Einführung eines Präsidialsystems abstimmen.
+ Mossul: Mossul fasst komplett in Schutt und Asche
+ Belgrad: Gabriel besucht Serbien und das Kosovo
+ Berlin: Elektromobilität führt zu steigenden Strompreisen für Endkunden
+ Weitere Meldungen des Tages
Mossul - mikeXmedia -
Im Nordirak sind beim Kampf um die IS-Hochburg Mossul mehr als 1100 Gebäude zerstört worden. Mehr als 300.000 Zivilisten flohen aus der Stadt, weitere Hunderttausende könnten noch folgen. Das geht aus aktuellen Untersuchungen der Vereinten Nationen hervor. Im Oktober hatten die irakischen Sicherheitskräfte mit dem Angriff auf die Hochburg des IS begonnen. Große Teile der Stadt wurden dabei in Schutt und Asche gelegt.
+ Genf: Menschenrechtler befürchten weitere Menschenrechtsverletzungen
+ Berlin: Merkel will politische Lösungen für Nordkorea und Syrien
+ Weitere Meldungen des Tages
Genf - mikeXmedia -
Menschenrechtler der Vereinten Nationen befürchten, dass es bei einer Machtausweitung in der Türkei zu weiteren Menschenrechtsverletzungen kommen könnte. Übermorgen findet dort das Referendum zur geplanten Einführung eines Präsidialsystems statt. Sollte es für Staatschef Erdogan positiv ausgehen, würden seine Befugnisse deutlich erweitert. Unter anderem könnte der Präsident dann selbst Notverordnungen verhängen und bestimmen, welche Maßnahmen ergriffen werden. In Deutschland durften rund 1,4 Millionen lebende Türken ihre Stimme abgeben. Es wurde eine Wahlbeteiligung von deutlich über 40 Prozent verzeichnet.
+ Straßburg: Geldstrafe für Russland wegen Mängel bei Bewältigung von Geiseldrama
+ Rom: Osterfeierlichkeiten haben begonnen
+ Weitere Meldungen des Tages
Straßburg - mikeXmedia -
Russland ist wegen des blutigen Geiseldramas in Beslan im Jahre 2004 schweres Versagen vorgeworfen worden. Dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zufolge, bestanden erhebliche Mängel beim Krisenmanagement der eingesetzten Sicherheitskräfte. Auch kamen damals offenbar unverhältnismäßig viele Waffen zum Einsatz. Bei dem islamistischen Terrorangriff auf eine Schule vor 13 Jahren waren über 330 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfer befanden sich fast 200 Kinder. Den insgesamt über 400 Opfern des blutigen Geiseldramas muss Russland knapp drei Millionen Euro Schmerzensgeld zahlen, wie aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte weiter hervorgeht.
+ Moskau: Fronten bleiben verhärtet
+ Karlsruhe: Ermittlungen zu BVB-Anschlag gehen weiter
+ Weitere Meldungen des Tages
Moskau - mikeXmedia -
Die Fronten zwischen den USA und Russland bleiben wegen des Syrien-Konflikts weiterhin verhärtet. Daran hat auch der Besuch von US-Außenminister Tillerson bei seinem russischen Amtskollegen nichts geändert. Im Mittelpunkt des Streits steht vor allem der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen. Die USA sind überzeugt, dass in Syrien rund 50 Mal Chemiewaffen durch die Regierungstruppen eingesetzt wurden. Russland hingegen bestreitet dies. Als Vetomacht hatte Russland zuletzt eine Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat blockiert. Moskau und Washington bekräftigten jedoch, dass sie zu einer Normalisierung der Beziehungen bereit seien.