15. 10. 15

 + Kagoshima: Japan fährt zweites AKW wieder hoch
 + München: Prozessbeginn gegen Ex-BND-Mitarbeiter im November
 + Weitere Meldungen des Tages

Kagoshima - mikeXmedia -
In Japan hat ein Betreiberkonzern einen weiteren Atomreaktor hochgefahren. Der 2. Block des Kraftwerks Sendai wurde ans Netz genommen. Schon im August war der erste der beiden Blöcke wieder hochgefahren worden. Rund zwei Jahre lang hatten alle Meiler in Japan stillgestanden. Sie waren nach der verheerenden Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 nach und nach runtergefahren worden. Danach wurden alle Atomkraftwerke gründlichen Sicherheitsinspektionen unterzogen. Das AKW Sendai ist das erste, das die nach der Atomkatastrophe eingeführten neuen Sicherheitsauflagen erfüllt hatte.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 15.10.2015 - 24 Uhr
15. 10. 15

 + Athen: Tsipras fordert Registrierungsstellen für Flüchtlinge in der Türkei
 + Wolfsburg: EU-weite Rückrufaktion von 8,5 Millionen Diesel-VW
 + Weitere Meldungen des Tages

Athen - mikeXmedia -
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Flüchtlingsproblematik hat der griechische Regierungschef Tsipras Registrierungsstellen in der Türkei gefordert. Wer Anspruch auf Asyl habe, könne direkt und sicher nach Europa kommen, ohne die gefährliche Überfahrt von der türkischen Ägäisküste zu den griechischen Inseln. Man könne damit zugleich auch einem Teil der Schleuser das Handwerk legen, so Tsipras. Seine Vorschläge unterbreitete der griechische Ministerpräsident auch am Abend beim EU-Gipfel in Brüssel.

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15. 10. 15

 + Rom: Tote und hohe Sachschäden nach Unwettern
 + Osnabrück: Philologenverband fordert gemischte Integrationsklassen
 + Berlin: Bundesamt für Migration erhält zusätzlich 2000 Mann Personalverstärkung
 + Berlin: Innerparteilicher Streit um Flüchtlingspolitik in der CDU hält an

Rom - mikeXmedia -
In Italien sind mehrere Regionen von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Drei Menschen kamen bei Erdrutschen und Schlammlawinen ums Leben. Ausgelöst worden waren die Unglücke jeweils durch starken Regen, der das Erdreich aufweichte und ins Rutschen brachte. Zudem kam es zu Überflutungen, weil Flüsse und Bäche die Wassermassen nicht mehr verkraften konnten. Über die Höhe der Sachschäden liegen noch keine Informationen vor.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 15.10.2015 - 16 Uhr
15. 10. 15

 + Brüssel: EU will realistischere und schärfere Abgastests auf den Weg bringen
 + Brüssel: EU-Beratungen zur Flüchtlingskrise
 + Washington: USA besorgt über Lage im Nahen Osten
 + Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Noch im Oktober will die Europäische Union schärfere und realistischere Abgastest vor der Zulassung von Neufahrzeugen auf den Weg bringen. Das hat die zuständige Binnenmarkt-Kommissarin, Bienkowska, in Brüssel mitgeteilt. Gemessen werden soll künftig der Austoß von Stickoxiden im tatsächlichen Autoverkehr. Die Zeit der Labortests sei vorbei, so Bienkowska in einem Zeitungsinterview. Zugleich bekräftigte die Kommissarin, dass VW im Skandal um die manipulierten Werte von Diesel-Emissionen für Transparenz sorgen müsse.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 15.10.2015 - 12 Uhr
15. 10. 15

 + Berlin: Werberat befasst sich immer noch mit Sexismus-Vorwürfen
 + Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der Werberat in Deutschland muss sich immer wieder mit dem Vorwurf frauenfeindlicher Werbung beschäftigen. Nach Ansicht der Fachleute hat sexistische Werbung, gleich in welchem Medium, jedoch nicht zugenommen, sondern die Wahrnehmung der Öffentlichkeit hat sich verändert. Demnach ist die Sensibilität gewachsen, so die Geschäftsführerin des Werberats, Busse, gegenüber einer Nachrichtenagentur. Es gebe es unter anderem inzwischen eine stärkere Debatte über die Gleichstellung von Frauen und Männern, so Busse weiter.

15. 10. 15

 + Kabul: Prüfkommission stellt keine Probleme am G36 fest
 + Hamburg: Scholz sorgt sich um Flüchtlinge
 + Berlin: Debatte um Merkels Kurs hält an
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Kabul - mikeXmedia -
Vor dem Hintergrund des Debakels um das Standardgewehr der Bundeswehr, G36, hat eine Prüfkommission jetzt ihre Ergebnisse in Berlin vorgestellt. Demnach komme es im Einsatz nicht zu Präzisionsproblemen. Im Gefecht hätten die Soldaten nichts wahrnehmen können. Die Prüfkommission, die sich mit der kritisierten Treffsicherheit des G36 auseinandersetzte, hatte 200 Soldaten zu ihren Erfahrungen mit dem Gewehr befragt. Im Frühjahr hatte eine umfassende Laboruntersuchung noch andere Ergebnisse zutage befördert. So wurden bei Überhitzung des G36 erhebliche Präzisionsprobleme festgestellt. Im August hatte Verteidigungsministerin von der Leyen dann die Ausmusterung des Gewehres bei der Bundeswehr bis 2019 angeordnet.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 15.10.2015 - 6 Uhr

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